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Die Abtei Seckau (www.abtei-seckau.at), auf einer Hochebene über dem Murtal nahe Knittelfeld gelegen, wurde 1140 als Augustiner-Chorherrenstift gegründet. Der romanische „Dom im Gebirge“ wurde 1164 eingeweiht. Adalram von Waldeck gilt als Stifter des Klosters. Der Legende nach hatte er bei einer Jagd eine Marienvision, bei der er den Auftrag erhielt, einen Baum zu fällen („Hic secca!“) und dort eine Kirche zu gründen. 1218 wurde von Salzburg aus das Bistum Seckau errichtet und so diente die Basilika bis zur Klosteraufhebung 1786 unter Kaiser Josef II als Bischofskirche. Sie beherbergt auch das Mausoleum Erzherzog Karls II. 1660 wurde Seckau zum Markt erhoben. 1883 erfolgte die Wiederbesiedelung durch Benediktiner aus Beuron, die nach dem Motto „Ora, labora et lege!“ bis heute hier wirken. Die jährliche Ausstellung „Die Welt der Mönche“ (Mai-Oktober) gibt einen fundierten Überblick. Das Abteigymnasium Seckau (www.abteigymnasium-seckau.at) besteht seit 1926 und orientiert sich am christlichen Menschenbild. Ein hochkarätiges Programm bieten alljährlich die Seckauer Kulturwochen. (www.seckau-kultur.at) Als Juwel im Wandergebiet von Seckau gilt die Hochalmkirche „Maria Schnee“, welche die höchstgelegene Wallfahrtskirche des Ostalpenraums ist. (www.seckau.at) |
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